Archive for the 'Literarisches' Category

Komplimente geben im Post-Knigge-Zeitalter

August 28th, 2010

Neues von Madonna

April 30th, 2010

Die erfolgreichste Sängerin aller Zeiten mit weltweit mehr als 380 Millionen verkauften Tonträgern. Talentierte und erfolgreiche  Schauspielerin in zahlreichen Kassenschlagern. Überaus tiefsinnige Autorin aufschlussreicher Literatur. Und Designerin richtungsweisender Mode. Offenbar ist der Rausch des Erfolgs nicht ad infinitum steigerbar, was wohl dazu geführt hat, dass Madonna die alten Betätigungsfelder verlassen hat und sich neuen Herausforderungen [...]

Das gibt es nicht

August 9th, 2009

Klar gibt es das. Steht in jedem Wörterbuch.

Worte der Liebe

Juli 26th, 2009

hei dastien
isch libe disch weil du bis nich so bähindert wieh die anderen jungs.
jakeline

Ein Gedicht III

Juni 25th, 2009

Alles Getrennte
findet sich wieder
als kraftspendende-
r Dünger für Flieder.

Ode an die Deutschen Autobahnen

Mai 26th, 2009

Ode an die Deutschen Autobahnen
Asphaltierte Perle Deutschlands,
Hoch dem Bundesstreckenplan!
Wir woll’n alle nur das eine:
Fahr’n, fahr’n auf der Autobahn!
Von Colonia nach Bonna
und retour, bisher und künftig
dienst Du, primus inter pares,
A 555.
Hunderteinundneunzigtausend
Wagen täglich, oh, bewundert
wirst Du, tapf’rer Reichsweg,
Preußens Glanz: die A 100.
Tief im Westen, tausend Schlote,
grau die Luft und aschewürzig,
schön zwar nicht, doch ehrlich schon,
fern der Kö: [...]

Goethe, die alte Pottsau

Mai 14th, 2009

Das Mögliche soll der Entschluß
Beherzt sogleich beim Schopfe fassen,
Er will es denn nicht fahren lassen,
Und wirket weiter, weil er muß.
Faust, 227-230, Director, Vorspiel auf dem Theater

Ein Gedicht II

Mai 4th, 2009

Sagt ein Stein zum ander’n Stein
rein nichts, es fehlt am Munde,
es schweigt der and’re ebenfalls,
genau aus gleichem Grunde.

Ein Gedicht

März 12th, 2009

Ein Indianer kennt kein Scherz,
sprach Winnetou zum Bruder,
drum sparte sich Old Shatterhand
den Witz vom alten Luder.

Kunst und Beton

März 10th, 2009

Nicht umsonst spricht der Volksmund von brotloser Kunst. Manch großer Geist wurde nicht durch der Musen Küsse, sondern der Hände schnöder Arbeit ernährt. Man denke nur an Thales von Milet (Olivenölhändler), Johann Wolfgang von Goethe (Politikberatung) oder Michael Jackson (Erzieher). Warum sollte es heute anders sein?

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